AGFJ Familienhilfe Stiftung Mannheim


Direkt zum Seiteninhalt

Qualitätsstandards

Wir über uns


I Strukturqualität


1. MitarbeiterInnen

Zurzeit beschäftigt die AGFJ Mannheim 55 pädagogische MitarbeiterInnen, davon 36 Frauen und 20 Männer mit insgesamt 37,1 Personalstellen. (Stand 11/2017)

Folgende Berufsfelder sind vertreten:

  • SozialpädagogInnen/ -arbeiterInnen
  • Jugend- und HeimerzieherInnen
  • ErzieherInnen
  • PädagogInnen/ ErziehungswissenschaftlerInnen
  • SoziologInnen
  • Heilpädagogin
  • Kindheitspädagogin
  • HeilerziehungspflegerInnen/ ArbeitserzieherInnen
  • Theologe
  • Hebamme
  • Dipl. Mediatorin
  • Kinderpflegerin
  • Gesundheits- und KrankenpflegerInnen
  • Theaterpädagoge
  • Psycholog. Kinder- und Jgdl.-Psychotherapeut (in Ausbildung)

Die AGFJ Mannheim kooperierte 2017 mit 2 Selbständigen.
In den Teams sind Kollegen mit Migrationshintergrund (4 türkisch,, 1 tschechisch, 2 italienisch,
1 iranisch, 1 polnisch, 1 französisch) bzw. Kollegen mit einschlägigen Sprachkompetenzen (30 englisch, 6 französisch, 3 italienisch, 1 spanisch, 1 russisch, 1 ungarisch,1 polnisch, 1 tschechisch).

Es gibt derzeit zudem

  • 5 PraktikantInnen (Studenten der Sozialpädagogik) (Stand 01/2018)


Zum Mannheimer Team gehörten noch

  • 2 Sekretärinnen,
  • 1 Hauswirtschafterin
  • 1 Mitarbeiter für Logistik sowie Gebäudeverwaltung und
  • 3 Raumpflegerinnen.


Fort- und Weiterbildung:
Die Mitarbeiter der AGFJ sind nach dem

  • Heidelberger Modell der Sozialpädagogischen Familien- und Erziehungshilfe fortgebildet.
  • Intern werden zudem eintägige bzw. mehrtägige Fortbildungen durchgeführt. Beispielsweise: Grundkurs Multifamilientherapie/ Multifamilienarbeit; Fortbildungstag zum Thema Häusliche Gewalt (Gastdozentin Andrea Buskotte)


Die Mitarbeiter haben zusätzlich unterschiedliche Weiterbildungen bzw. Zusatzqualifikationen: (Stand 01/2018)

Multifamilientherapie, interne Grundausbildung
Systemische Familientherapie
Multifamilientherapie
NLP-Trainer / -Practitioner
Marte Meo (4 MitarbeiterInnen)
Umgang mit sexualisierter Gewalt
Systemischer Familienberater
Lösungsorientierte Beratung
Erlebnispädagogik
NLP-Resonanz-Coach
Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie
Kursleiter: Das Baby verstehen
FachberaterIn für Psychotraumatologie
Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung
Traumapädagogik
Systemische Paartherapie
Systemische Paar- und Familientherapie
Kunsttherapie
Supervision
Lerntherapie
Trainerin für "gehirngerechtes Lernen"
Themenzentrierte Interaktion
Non-direktive Kinderspieltherapie
Traumakonzepte in der Kunsttherapie
Konfliktberatung
Tanztherapie
Psychomotorik
Integrative Einzel-, Paar-, Familien-, und Sexualtherapie
Theaterpädagogik
Motopädagogik
ADHS Trainer
Starke Eltern - Starke Kinder
Medienpädagogik
Psychologische Beratung
SAFE-Mentorin

(38 MitarbeiterInnen)
(27 MitarbeiterInnen, davon 2 in Ausbildung)
(5 MitarbeiterInnen, davon 1 in Ausbildung)
(4 MitarbeiterInnen)
(4 MitarbeiterInnen)
(2 MitarbeiterInnen)
(2 MitarbeiterInnen)
(2 MitarbeiterInnen)

(2 MitarbeiterInnen, davon 1 in Ausbildung)
(2 MitarbeiterInnen)
(2 MitarbeiterInnen)
(2 MitarbeiterInnen)
(2 MitarbeiterInnen)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn in Ausbildung)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)

(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)

(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)
(1 MitarbeiterIn)

2. Organisatorische Rahmenbedingungen:

  • "flache" Hierarchie
  • regelmäßige Teambesprechungen und Kollegiale Beratung
  • externe Supervision für die MitarbeiterInnen in 3 Gruppen, 4-wöchig
  • regelmäßige Leitungssupervision
  • Räumlichkeiten in der MA-Neckarstadt, MA-Jungbusch und MA-Schönau (Gruppen- und Besprechungsräume, Büros für MitarbeiterInnen), von der Geh- zur Komm-Struktur, verkehrsgünstig und zentral gelegen
  • 8 Fahrzeuge, Diensthandys, Email-Adresse für jeden Mitarbeiter, PCs, Laptops, diverse Arbeits- und Spielmaterialien


Verfahrensmodus bei Aufnahmeanfragen

  • Die Teamleitung nimmt telefonische Fallanfragen mit einer ersten Anamnese an. Für Fallanfragen gibt es keine Ausschlusskriterien
  • Zusendung der für den Fall relevanten Unterlagen durch den sozialen Dienst
  • Fallvergabe im Team, nach Kriterien wie Kapazitäten, Wünsche, Eignung
  • Vereinbarung eines Erstgespräches mit der Familie, AGFJ und dem sozialen Dienst



II Prozessqualität

Angebote und Inhaltliche Ausrichtung der Arbeit

Die AGFJ Familienhilfe-Stiftung bietet Familien in kritischen Lebenssituationen flexible Unterstützung an:

  • Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) nach § 31 SGB VIII


  • Erziehungsbeistandschaft / Betreuungshelfer (EBST) nach § 30 SGB VIII


  • Familienorientierte Schülerhilfe nach § 29 SGB VIII (Neckarschule, Johannes-Kepler-Schule, Jungbuschschule, Humboldtschule)


  • Multifamilientherapiegruppe (MFT-Gruppe) nach § 31 SGB VIII


  • Familienklassenzimmer nach § 29 SGB VIII (Neckarschule)


  • Familientherapeutische Angebote wie Aufsuchende Familientherapie (AFT) oder Multifamilientherapie (MFT) auch als Differenzierungsangebote im Rahmen der Hilfen nach § 31 bzw. § 30 SGB VIII. Das Setting des Angebots und der Bedarf werden im Rahmen der Hilfeplanung abgestimmt


  • Gruppen für Kinder, Jugendliche und Eltern als Differenzierungsangebote im Rahmen der Hilfen nach § 31 bzw. § 30 SGB VIII. Der Bedarf wird im Rahmen der Hilfeplanung abgestimmt. Das Gruppenangebot mit Informationen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz


  • Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder u. Jugendliche nach § 35a SGB VIII


Die Mitarbeiterführung und die Arbeit mit den Familien und Kindern orientieren sich grundsätzlich am Menschenbild und der Philosophie des
Heidelberger Modells der Sozialpädagogischen Familien- und Erziehungshilfe:
- in kleinen Schritten zu großen Erfolgen
- an den Fähigkeiten anknüpfen statt Defizite beschreiben
- Schwierigkeiten werden unter dem Gesichtspunkt der Sinnhaftigkeit und der Überwindbarkeit betrachtet
- Respekt vor den Normen und Werten der Menschen
- Anerkennung des Rechts auf eigene Kultur und Lebensformen
- Eltern und Kinder werden als Partner und Kunden betrachtet
- mit der Familie planen statt für die Familie
- Ermutigen statt entmündigen.

Eine Transparenz des Hilfeverlaufs mit allen Beteiligten wird verfolgt.
Modelle der Systemischen und der Strukturellen Therapie finden Anwendung.
In der Arbeit mit Kindern werden verhaltenstherapeutische Ansätze gewählt.
Die familientherapeutischen Angebote (Aufsuchende Familientherapie, Multifamilientherapie, Elterncoaching) kommen in Absprache mit dem Jugendamt auch als Differenzierungsangebote im Rahmen der Hilfen nach § 31 bzw. § 30 SGB VIII zum Einsatz.


Setting und Methoden

  • Teamarbeit hat hohe Priorität
  • Der Einsatz in den Familien erfolgt in der Regel zu zweit (Vertrauen vs. professionelle Distanz; Verteilung von Verantwortung; Verschiedene Sichtweisen auf problematische Situationen; Voraussetzung für Methoden wie das Reflecting Team und andere Interventionen)
  • Zeitlich begrenztes Hinzuziehen von Kollegen, um weitere Entwicklungen anzuschieben
  • Die Arbeitszeiten orientieren sich an Wochentagen an den Bedürfnissen der Familien
  • Gruppenangebote - Vernetzte Kooperation zwischen Familienhelfer und Gruppenverantwortlichem
  • Transparentes Arbeiten bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII
  • Generell finden Kooperationen mit allen am Hilfeziel beteiligten Personen und Institutionen statt



Unsere Gruppenangebote:


Erwachsene:


Kinder/ Jugendliche:


Eltern + Kinder


Familienorientierte Schülerhilfe:


In den Schulferien bietet die AGFJ ein- bis mehrtägige Freizeitangebote (teils mit Übernachtung) an.

III Ergebnisqualität


Betreute junge Menschen bzw. Familien (Stand 11/2017):

§ 29 Familienorientierte Schülerhilfe / Familienklasse
§ 30 Erziehungsbeistandschaften
§ 31 Sozialpädagogische Familienhilfe
Sonstige

(36 Hilfen)
(45 Hilfen)
(130 Hilfen)
(4 Hilfen)

Dokumentation:
Jeder Kontakt wird in einem Formular kurz dokumentiert.

Stellungnahme zum Hilfeplan / Hilfeende:
In der Regel geht allen Beteiligten 1 Woche vor dem Hilfeplangespräch eine Stellungnahme zu. Differenziert wird nur bei akuter Kindeswohlgefährdung.Beendigung einer Hilfe wird früh thematisiert. Bei Bedarf können Gutscheine zur Nachbetreuung ausgestellt werden.


Bilder des Teamtages anlässlich der Regionalisierung der AGFJ Mannheim 2007 mit Jochen Schweitzer:


Bilder des Teamtages 2009 mit Jochen Schweitzer:

HOME | Team | Wir über uns | Angebot | Gruppen für Erwachsene | Gruppen für Kinder | Gruppen für Familien | Praktika | Kontakt | Links | Impressum | Datenschutzerklärung | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü